„Zu sehen, wie Kinder wachsen, ist das Schönste“

Wie aus früher Begeisterung echte pädagogische Leidenschaft wird

„Zu sehen, wie Kinder wachsen, ist das Schönste“

Manche Entscheidungen trifft man erst im Laufe des Lebens – andere stehen schon früh fest. Deborah Naomi Foschiatti wusste bereits mit 14 Jahren, dass sie mit Kindern arbeiten möchte. Ein zweiwöchiges Schulpraktikum reichte aus, um ihre Begeisterung zu wecken.

Was sie damals besonders faszinierte? Die enge Zusammenarbeit mit Kindern, Eltern und dem Team – und vor allem die vielen kleinen Entwicklungsschritte, die Kinder Tag für Tag machen. „Zu sehen, wie Kinder ihre ersten Worte sprechen oder ihre ersten Schritte machen, ist einfach etwas ganz Besonderes“, beschreibt sie.

Krippe und Kindergarten – zwei Welten, die sich ergänzen

Heute arbeitet Deborah im MINIHAUS München am Standort Bognerhof in Trudering – überwiegend in der Krippengruppe „Blaue Minis“. Gleichzeitig unterstützt sie auch im Kindergartenbereich und kennt daher beide Perspektiven sehr gut.

In der Krippe begleitet Deborah die grundlegenden Meilensteine – vom ersten Wort bis zu den ersten selbstständigen Schritten. Im Kindergarten hingegen geht es stärker um soziale Kompetenzen: Regeln verstehen, Konflikte lösen und sich als Teil einer Gruppe erleben.

Beides hat für sie seinen eigenen Reiz – und genau diese Kombination macht ihre Arbeit so abwechslungsreich.

Warum sie sich für das MINIHAUS entschieden hat

Der Weg ins MINIHAUS begann während ihrer Ausbildung mit einem Praktikum – und einem sehr positiven Eindruck, der geblieben ist. Später absolvierte Deborah auch ihr Anerkennungsjahr hier und entschied sich bewusst zu bleiben.

„Es ist einfach sehr familiär“, sagt sie. Anliegen werden schnell aufgegriffen, Ideen gehört und – wenn sie zum Konzept passen – auch umgesetzt. Für Eltern bedeutet das eine Umgebung, in der nicht nur Kinder individuell begleitet werden, sondern auch das Team engagiert und mitgestaltend arbeitet.

Erlebnisse, die bleiben

Besonders prägend sind für Deborah die vielen gemeinsamen Projekte und Ausflüge. Ein Highlight war zuletzt ein organisierter Indoor-Spielplatz-Besuch mit Kindern und Eltern in Schwabing. Solche Aktivitäten schaffen nicht nur Abwechslung, sondern stärken auch die Gemeinschaft zwischen Eltern, Kindern und pädagogischem Team.

Auch im Alltag entstehen immer wieder besondere Momente: etwa beim gemeinsamen Brot- oder Eismachen. Wenn Kinder dann selbstverständlich Begriffe wie „Sauerteig“ oder „Hefeteig“ verwenden, zeigt sich, wie viel sie spielerisch lernen.

Entwicklung hört nie auf

Deborahs eigener Weg ist noch lange nicht abgeschlossen. Nach ihrem erfolgreichen Abschluss als Erzieherin hat sie auch das Trainee-Programm im MINIHAUS für angehende Führungskräfte durchlaufen und sich fachlich wie persönlich weiterentwickelt. Besonders spannend fand sie Einblicke in interne Abläufe wie Audits – Erfahrungen, die ihren Wunsch bestärkt haben, sich langfristig auch in Richtung Leitung zu entwickeln.

Ein Studium im Bereich Soziale Arbeit bleibt für sie eine Option – aktuell liegt ihr Fokus jedoch darauf, weiter praktische Erfahrung zu sammeln und ihre Rolle im MINIHAUS auszubauen.

Was Eltern daraus mitnehmen können

Mit Pädagoginnen wie Deborah profitieren Kinder im MINIHAUS München von echter Leidenschaft, fachlicher Kompetenz und persönlichem Engagement. Es sind genau diese Menschen, die den Unterschied machen: die Entwicklung begleiten, individuelle Stärken erkennen und eine Umgebung schaffen, in der sich Kinder sicher und gesehen fühlen.

Oder, wie Deborahs Geschichte zeigt: Gute Pädagogik beginnt oft mit echter Begeisterung – und wächst jeden Tag ein Stück weiter.

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