„Es fühlt sich an wie Familie“

Michaela Williams über ihre 10 Jahre im MINIHAUS München Obermenzing

Was macht eine Kita zu einem Ort, an dem man nicht nur arbeitet, sondern über viele Jahre hinweg bleibt? Für Michi Williams, die seit mittlerweile zehn Jahren Teil des MINIHAUS München in der Menzinger Straße ist, gibt es darauf eine klare Antwort: das Miteinander.

Ein Team wie eine Familie

„Der Zusammenhalt im Team ist einfach besonders“, beschreibt Michi ihre Motivation. Viele Kolleginnen – wie Gretel und Dani – begleiten sie bereits seit ihrem ersten Arbeitstag. Diese Kontinuität prägt den Alltag spürbar.

Als eine der kleineren und ältesten Einrichtungen im MINIHAUS-Verbund hat die Menzinger Straße ihren ganz eigenen Charakter: persönlich, vertraut, fast wie eine kleine „Wohlfühlblase“. Kinder, Eltern und Team kennen sich – und oft entstehen über die Kita-Zeit hinaus echte Freundschaften.

Entwicklung mit Herz und Verstand

In den letzten zehn Jahren hat sich das MINIHAUS stetig weiterentwickelt. Pädagogische Konzepte wurden ausgebaut, die Einrichtung ist heute unter anderem als „Buch-Kita“ etabliert. Gleichzeitig hat auch die Digitalisierung Einzug gehalten – moderne Ausstattung wie Tablets für die Medienpädagogik gehören inzwischen selbstverständlich dazu.

Besonders schön: Viele Familien bleiben dem MINIHAUS über Jahre hinweg treu. Nicht selten besuchen Geschwisterkinder dieselbe Einrichtung – ein Zeichen für Vertrauen und Zufriedenheit.

Ein Beruf mit echter Leidenschaft

Schon früh hatte Michi ein klares Ziel: Sie wollte Verantwortung übernehmen und Teil der Hausleitung werden. Dafür studierte sie Pädagogik und Bildungswissenschaften an der LMU. Ihr Weg war dabei nicht immer geradlinig – nach dem Studium sammelte sie zunächst praktische Erfahrung als Kinderpflegerin, bevor sie sich zur Erzieherin und später zur stellvertretenden Hausleitung weiterentwickelte.

Eine wichtige Erkenntnis aus dieser Zeit: Die Arbeit mit Kindern ist für sie durch nichts zu ersetzen. „Mir würde die Bewegung, die Nähe und die Lebendigkeit fehlen“, sagt sie im Hinblick auf einen möglichen Bürojob.

Mutter sein – und zurückkommen

Auch privat hat sich in den letzten Jahren viel verändert: Mit der Geburt ihres Sohnes erfüllte sich für Michi ein großer Wunsch. Die Zeit rund um Schwangerschaft und Elternzeit erlebte sie intensiv – zunächst mit etwas Abstand zur Arbeit, später ganz in ihrer „Baby-Bubble“.

Umso schöner war der Wiedereinstieg: „Es hat sich angefühlt, als wäre ich nie weg gewesen.“ Das Team, die Kinder und auch die Eltern haben sie herzlich empfangen – ein Moment, der zeigt, wie eng die Bindungen im MINIHAUS sind.

Warum dieser Beruf so besonders ist

Was Michi an ihrer Arbeit am meisten schätzt, ist die Möglichkeit, Kinder über viele Jahre hinweg zu begleiten – oft vom ersten Kita-Tag bis zum Schuleintritt. Diese kontinuierliche Entwicklung mitzuerleben, ist für sie etwas ganz Besonderes.

Der Alltag bleibt dabei immer abwechslungsreich: Jeder Tag bringt neue Situationen, spontane Entscheidungen und viele kleine, wertvolle Momente.

Und doch gibt es auch emotionale Seiten – besonders, wenn die Vorschulkinder verabschiedet werden. „Wenn ich die Kids zum letzten Mal im MINIHAUS sehe, bleiben die Tränen oft nicht aus“, erzählt sie. Gleichzeitig ist es ein Moment voller Stolz und Dankbarkeit.

Was Eltern daraus mitnehmen können

Das MINIHAUS München Obermenzing steht für Verlässlichkeit, persönliche Beziehungen und eine Umgebung, in der sich Kinder – und auch Eltern – wirklich wohlfühlen können. Ein stabiles Team, langjährige Erfahrung und echte Leidenschaft für die Arbeit schaffen einen Rahmen, in dem Kinder wachsen dürfen.

Oder, wie Michi es ausdrücken würde: ein Ort, an den man gerne jeden Tag zurückkommt.

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